Envalior-Standorte Jhagadia und Porto Feliz gemäß ISCC Plus-Standard zertifiziert
Zwei weitere der 18 Produktionsstandorte von Envalior—Jhagadia in Indien und Porto Feliz in Brasilien—wurden nach dem internationalen Nachhaltigkeits- und Kohlenstoffzertifizierungsstandard (ISCC) Plus zertifiziert. Diese Standorte können nun ECO-Compounds der Marken Durethan® (Polyamide 6 und 66) und Pocan® (PBT) vermarkten, bei denen der Anteil biobasierter und/oder zirkulärer Rohstoffe für Kunden vollständig transparent ausgewiesen wird.
Mit Jhagadia in Indien und Porto Feliz in Brasilien wurden zwei weitere der 18 Produktionsstandorte von Envalior nach dem International Sustainability and Carbon Certification (ISCC) Plus Nachhaltigkeitsstandard zertifiziert. Dadurch können diese Standorte nun ECO-Compounds der Marken Durethan® (Polyamide 6 und 66) und Pocan® (PBT) vermarkten, bei denen der Anteil an biobasierten und/oder zirkulären Rohstoffen für die Kunden dank der Massenbilanzmethodik vollständig transparent dargestellt wird.
„Dies ermöglicht es unseren lokalen Kunden, Lieferketten zu etablieren, deren Nachhaltigkeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette nachvollziehbar ist“, sagte Dr. Günter Margraf, Director Sustainability bei Envalior. „Darüber hinaus stellt diese Zertifizierung einen weiteren Schritt unseres Unternehmens in Richtung Klimaneutralität sowie geschlossener, ressourcenschonender Wertschöpfung dar.“Materialkreisläufe zu schließen.“ Das Unternehmen bereitet zudem die ISCC-Zertifizierung seiner Standorte in Hamm-Uentrop (Deutschland) und Gastonia (USA) vor.
Transparente Nachhaltigkeit
Der ISCC-Standard wurde unter anderem zur Bewertung der Nachhaltigkeitsanforderungen der EU-Richtlinie für erneuerbare Energien entwickelt und hat sich seither als etablierter Standard in der globalen chemischen Industrie durchgesetzt. Dem Standard ist ein Massenbilanzierungssystem zugeordnet, das ermöglicht, fossile und alternative Rohstoffe gemeinsam in der Produktion einzusetzen, jedoch durch eine spezielle Buchführungsmethode zu trennen. So können Materialmengen entlang mehrstufiger Produktionsprozesse nachvollzogen werden, was eine präzise Berechnung und transparente, genaue Kommunikation des Anteils nachhaltiger Materialien im Endprodukt gegenüber Kunden erlaubt.
Keine Änderungen an Produktionsprozessen dank Drop-in-Lösungen
Entscheidend ist, dass die biobasierten und zirkulären Polymer-Rohstoffe chemisch identisch zu den vollständig fossilbasierten Rohstoffen sind, die üblicherweise verwendet werden. Dadurch entstehen Kunststoffe von gleicher Qualität sowie gleichen mechanischen und verarbeitungstechnischen Eigenschaften wie ihre fossilbasierten Pendants. Mit anderen Worten: Kunststoffe, die denselben technischen Spezifikationen und Zertifizierungsstandards entsprechen.
„Unsere Kunden können diese nachhaltigen Compounds als ‚Drop-in‘-Lösungen in ihren bestehenden, bereits optimierten Anlagen sofort einsetzen“, so Margraf. „Die Produktionsprozesse und Arbeitsabläufe müssen nicht angepasst werden, und auch eine erneute Freigabe der nachhaltigen Materialien durch den Kunden ist nicht erforderlich.“
Zahlreiche Standorte weltweit bereits ISCC-zertifiziert
Zahlreiche Envalior ProdukteStandorte von Envalior haben bereits die ISCC Plus-Zertifizierung erhalten, darunter Kallo und Lillo in Antwerpen, Krefeld-Uerdingen in Deutschland, Emmen, Geleen und Beekerveld in den Niederlanden sowie Jiangsu in China. Die bevorstehende Zertifizierung in Hamm-Uentrop betrifft die DuBay Polymer GmbH, ein Joint Venture zwischen Celanese und Envalior, das sich auf die Herstellung von Polybutylenterephthalat (PBT)-Basisharzen und zugehörigen Compounds spezialisiert hat.