„Das Interesse an der Weiterentwicklung des Laserschweißens wächst, da dadurch neue Möglichkeiten eröffnet werden, insbesondere für Anwendungen, bei denen bislang eine ausreichende Lasertransmission schwer zu realisieren war“, sagt Dr. Frank van der Burgt, Experte für Nachbearbeitungstechnologien bei Envalior.
Envalior begegnet diesen Herausforderungen mit speziell für die Laserschweiß-Performance entwickelten Werkstoffen, einschließg:
- PBT mit verbesserter Transparenz, erweitertem Verarbeitungsfenster und kürzeren Zykluszeiten ohne Verbrennungen, einschließlich PBT mit verbesserter Transmission, PBT-Blends für höhere Transmission sowie hydrolysebeständige Typen (z. B. B3236XLT).
- Fortschrittliche PPS-Formulierungen die die Transmission erhöhen und gleichzeitig Schweißfestigkeiten von über 20 MPa ermöglichen. (Xytron G2084LT).
- Ein außergewöhnlich gut laserverschweißbares PPA-Portfolio, einschließlich flammschutzmittelhaltigen Typen (z. B. ForTii T11 (FR), ForTii JTX2 (E&E))
Diese Innovationen ermöglichen festere Schweißnähte, komplexere Geometrien und eine verbesserte Integration empfindlicher Elektronik, wodurch die Einführung des Laserschweißens im Automobilbereich beschleunigt wird. Neben dem traditionellen Lasertransmissionsschweißen eröffnet das absorber-zu-absorber Laserschweißen eine völlig neue Bandbreite an Möglichkeiten, wie z. B. das Verschweißen von schlagzähmodifiziertem PPS mit hohen Schweißfestigkeiten.
Fortschrittliche Materialien für thermische und signaltechnische Integrität bei ADAS-Sensoren
Mit der Weiterentwicklung von ADAS-Sensoren werden diese stets kleiner, leistungsfähiger und stellen höhere Anforderungen an das Thermomanagement. Der Schutz dieser Komponenten vor rauen Umgebungsbedingungen und die effiziente Wärmeableitung werden zunehmend anspruchsvoller.
Anwendungsentwickler Madison Scally von Envalior merkte an, dass Radarsysteme in den nächsten zehn Jahren voraussichtlich deutlich kleiner werden und gleichzeitig höherleistungsfähige Chipsets integrieren, die mehr Wärme erzeugen (z. B. hitzeentwickelnde SiGe-Chips). Dieser Wandel erfordert spezialisierte Werkstoffe, die auf jede Komponente abgestimmt sind:
- Radome: niedrige dielektrische Konstante und geringe Verluste für hohe Signalqualität
- Rahmen: radarabsorbierende Materialien zur Verhinderung von Störungen
- Rückdeckel: EMI-abschirmende Materialien zum Schutz der Elektronik
Das Portfolio von Envalior ist darauf ausgelegt, diese Anforderungen zu erfüllen, Zuverlässige Leistung für Radar-, LiDAR- und Kamerasysteme in zunehmend kompakteren Designs ermöglichen.
Von Strukturbauteilen über Hochvolt-Sicherheit bis hin zur Sensorausfallsicherheit beweist Envalior, dass Materialwissenschaft mittlerweile ein strategischer Hebel für die Fahrzeugleistung ist. Während OEMs auf schnellere Entwicklungszyklen und höhere Anforderungen drängen, werden Hochleistungsmaterialien entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit sein.
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